Beginne mit Orientierungslinien: Flüsse, Kammwege, Täler. Füge Höhenlinien als angedeutete Bögen, Schatten für Hänge und kleine Symbole für Vegetation hinzu. Verknüpfe Landmarken durch Sichtachsen und Notizen zu Wind oder Geräuschen. Ein Lernender berichtete, wie eine schlichte Skizze half, bei aufziehendem Nebel einen sicheren Abstieg zu finden, weil markante Felsnasen und Bachkreuzungen eindeutig erfasst waren.
WGS84 oder UTM? Entscheide dich bewusst und bleibe konsistent. Notiere Wegpunkte mit Zeitstempeln, ergänze Schrittzählungen oder GPS-Spuren. Ein klarer Maßstab, etwa eine Daumenbreite gleich hundert Meter, macht Distanzen greifbar. Kombiniere Schätzungen mit gelegentlichen Messpunkten zur Kalibrierung. So verbinden sich Intuition und Genauigkeit, und deine Karte erzählt verlässlich, wie weit, wie steil und wie sicher ein Abschnitt wirklich ist.